Geschichte
2007
Stein auf Stein - vollbracht!
Der Anbau ist am 9. Juni 2007 feierlich eröffnet worden.
Nach einer halbjährlichen Bauzeit konnte am Samstag, den 9. Juni
2007 der Anbau des Tagesraumes in Richtung Ostdorf gefeiert werden. In
unendlich vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und mit dem tatkräftigen
Einsatz der beteiligten Baufirma wurde der Anbau rechtzeitig zu Beginn
der Zeltsaison fertig.
Auch an dieser Stelle gehört der Dank für die ganze Arbeit
an den Vizepräsidenten des NTBs, Kurt Billerbeck, der sich sehr für
den Anbau engagiert und stets vor Ort Ansprechpartner war.
Auch Tom Bohmfalk und Margret Tobiassen haben so manche schlaflose Nacht
hinter sich gebracht, damit alles jetzt an seinem Platz steht, wie es
soll.
Schneller als wir alle ahnten, wurde der Anbau des Tagesraumes in Richtung
Ostdorf doch Wirklichkeit. Das Präsidium des Niedersächsischen
Turner-Bundes hatte uns "grünes Licht" gegeben. Somit begann
bereits im Dezember 2006 die Vorbereitungen für die Ausbau-Maßnahme.
Alle Belegungen mussten gestoppt werden. Bis zum März 2007 bevölkeren
jetzt Handwerker und ehrenamtliche Helfer das Haus, um den Anbau so schnell
und gut wie möglich über die Bühne zu bekommen, so dass
im Sommer ein tolles, neues Haus für alle Gäste offen steht.
Der Arbeitskreis Baltrum tagte im März 2007 auf Baltrum, um die
Baustelle zu besichtigen und kräftig mit anzupacken. Denn die Sturmflut
hatte die Anlage auch dieses Jahr nicht verschont. Die Holzwege waren
aufgespült und mussten neu verlegt werden.
Außerdem pflastert die Gemeinde Baltrum mit kräftiger Unterstützung
ehrenamtlicher Helfer der Jugendbildungsstätte den Weg aus dem Ostdorf
bis zur Jugendbildungsstätte neu.
Aufgrund der unglaublichen ehren- und hauptamtlichen Arbeitsleistung
sowie unendlich viel Mithilfe von allen Seiten war es möglich: am
27. Januar 2007 feierten wir auf Baltrum Richtfest!!!
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Dem
guten Geist,
der wahr und weisend,
sich stets zur Jugend
gern gesellt,
erstand hier dieser
Bau zu Ehren -
betreuend eine junge
Welt.
(Richtspruch zum Anbau am
27. Januar 2007)
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2006
Im April wurde Tom Bohmfalk durch die Vollversammlung
der NTJ einstimmig zum Leiter der Jugendbildungsstätte wiedergewählt.
Auch der Landesturntag des NTBs bestätigte im Oktober diese Wahl
einstimmig. So steht Tom Bohmfalk für weitere vier Jahre als Leiter
unserer Einrichtung fest.
Auch in diesem Jahr wurden viele Arbeiten ehrenamtlich in der gesamten
Anlage getätigt. So unter anderen:
Im Haupthaus wurden
die Küchendecke sowie die Zimmer Ebbe und Sand gestrichen, die Kommoden
abgeschliffen und gestrichen, Türrahmen neu gestrichen, Fliesen in
den Sanitärbereichen neu eingefügt, den Putzkeller neu gestrichen
und auch die Kühlzelle hat neue Regale.
Im Waschhaus wurden die Regenrillen repariert
und außen vor dem Waschhaus Pflasterarbeiten vorgenommen. Im Camperwaschhaus
wurden neue Ablagen über der Spüle aufgehängt und die Schleuder
hat einen Sicht- und Windschutz bekommen.
Um das Zelthaus wurde gepflastert. Die Rohre
in den Kellerräumen haben eine Holzverkleidung
bekommen, neue Schränke wurden nach einer kompletten Grundreinigung
aller Räume aufgestellt und die Fahrräder wurden winterfest
gemacht. Am Müllunterstand wurde der Bewegungsmelder
entfernt und Schalter eingebaut. Außerdem wurde der Schaukasten
abgeschliffen und neu gestrichen. Im Außengelände
hat das Dach des Eingangstores am Weg eine neue Schilfbedeckung bekommen.
Die Bühne am Lagerfeuerplatz hat neue Holzplatten bekommen.
Außerdem wurden als Vorbereitung für den Ausbau
des Hauses in Richtung Westen das Untergestell des Küchenzeltes abgebaut
sowie die Pflasterung an der Westseite des Hauses aufgenommen.
Und damit nicht genug!
Die Elektrizität hat Einzug in den Pavillon
genommmen - endlich beleuchtet!!! Am östlichen Aufgang zum großen
Waschhaus ist ebenfalls eine Lampe installiert, so dass man Nachts nicht
immer die Stufen hochfallen braucht.
Für die Sportler unter uns ist eine neue Tischtennisplatte
aufgebaut worden und ein Fußballtor wurde repariert.
Herzlichen Dank an alle fleißigen Hände - vor allem aber
an BIFI und sein Team!
2005
Am 24. September feiert der AK Baltrum in Stenum bei Ganderkesee sein
30jähriges Bestehen - mit vielen Freunden, Bekannten und vielen ehemaligen
AK-Mitgliedern.
Untätig war der AK in der letzten Zeit nicht: da die Deck im Flur
immer mehr Löcher bekam und sich schließlich aufzulösen
begann, bekam sie im August eine neue weiße Holzdecke verpasst.
Auch das Zelthaus glänzt in einer neuen Innenfarbe und die Blockhütte
wurde sturmsicherer wieder aufgebaut. Im Juni wurden im Haupthaus die
Elektrik verbessert und verschiedene Malerarbeiten ausgeführt. Eine
neue Wäscheleine hinter der Küche aufgestellt. Das ewige Problem
der bröckelnden Farbe im Camperwaschhaus wurde von Grund aus angegangen:
die Farbe wurde abgespachtelt, neu grundiert und mit einer speziellen
Camperwaschhausfarbe neu gestrichen. Außerhalb des Camperwaschhauses
wurde am Abwaschbereich für die Camper neu gefließt.
Die Handwagen müssen jetzt auch nicht mehr im Freien stehen, ein
neuer Unterstand wurde hinter der Blockhütte errichtet und schützt
die Handwagen jetzt vor Regen.
2004 Die alte Bibliothek unter dem Tageraum wird als
weiterer Tagesraum ausgebaut.
1999 stand der komplette Küchenumbau und die Renovierung
des Camperwaschhauses an.
1994 Ende des Jahres übernimmt Tom Bohmfalk die Position
des Leiters der Jugendbildungsstätte. 2002 wird Tom auf dem Landesturntag
des NTB auf vier Jahre wiedergewählt. Umbaumaßnahmen im Camperwaschhaus
wurden realisiert.
1993 beginnen die Umbaumaßnahmen im Haus: der
Küchenlagerraum und die beiden Schlafsäle weichen zwei Zwei-Bett-
und drei Sieben-Bett-Zimmern. Aus dem Dach werden Erker gezogen, um die
Räume zu vergrößern. Die Bäder im Haus werden neu
gestaltet und mit je zwei Duschen ausgestattet. Eine neue Gasheizung löst
die Nachtspeicheröfen ab. Die Umbaumaßnahmen ziehen sich bis
zum Winter 1995 hin. Der Betrieb geht nebenbai fast uneingeschränkt
weiter.
1988 errichten 40 arbeitslose Jugendliche einen Spielepavillon.
Nachdem Klaus Bünting kurzfristig die kommissarische Leitung der
Jugendbildungsstätte übernommen hatte, beauftragt das Präsidium
des NTB Ulf Gebken mit dieser Aufgabe.
1987 kommt die große Arbeitserleichterung für
alle Küchenmitarbeiter: die alte charmante Holzküche wird durch
eine pflegeleichte Edelstahlküche ausgetauscht.
1985 stand die letzte große Jubiläumsfeier
auf dem Programm. Das Turnerjugend Zeltlager wird 25 Jahre alt. Gäste
aus Politik, Sport und von der Insel feiern ein Wochenende lang.
1984 Fünf Jahre später wird das "alte"
Campingwaschhaus noch einmal in Angriff genommen. Es erhält ein neues
Dach und wird neu verfließt.
1979 findet eine große Modernisierung des "alten"
Campingwaschhauses statt, und die Küche wird überholt und teils
neu eingerichtet.
1978 wird sturmflutsicher auf einer Düne ein neues
Dusch- und Toilettenhaus errichtet. Im Keller wird eine Werkstatt, ein
Tischtennisraum und eine Spielgerätesammlung eingerichtet. In diesem
Jahr wird auch der Sportplatz angelegt und ein Spielplatz geschaffen,
der mit selbst erdachten phantasievollen Spielgeräten ausgestattet
wird.
1976 Sturmflut im Januar! Die Teilnehmer des Aufbaulehrgangs
waren Zeuge dieses heftigen Naturschauspiels. Die Wassermassen drangen
über die umgebene Dünenkette ins Lager ein, schwemmten die Zeltrahmen
auf, setzten das Zelthaus unter Wasser und stiegen bis an die Tür
des Wirtschaftsgebäudes. Seit dieser Sturmflut wurde die Dünenkette
durch Erdwälle verstärkt und erhöht. Im Sommer wurden erstmals
engagierte Familien zu einer Familienfreizeit nach Baltrum eingeladen.
Die Idee ist es, ehrenamtliches Engagement anzuerkennen und eine "Belohnung"
für die Familie zu schaffen, zu deren Lasten ehrenamtliches Engagement
oft geht.
1973 Der Aussichtsturm auf der Düne wird errichtet.
Langeoog, Norderney und das Festland sind von oben jederzeit zu sehen.
1972 Seit diesem Jahr wird die Jugendbildungsstätte
auch zu einem Haus für die älteren Turner und Turnerinnen des
NTB. Im Frühjahr und Herbst treffen sich die "Altersturner"
zu Freizeiten auf der Insel, zum Erleben von Gemeinschaft, zum Spielen
und Singen.
1971 Das "Baltrum-Konzept" wird in der Weise
weiterentwickelt, daß potentielle Vereinsmitarbeiter im Elitelehrgang
zusammengefaßt werden und so für die Aufgaben im Verein ausgebildet
werden. Der Name wird später in Aufbaulehrgang geändert.
1970 In diesem Jahr wird ein Tor am Eingang der Jugendbildungsstätte
errichtet: Der hölzerne Schriftzug "Turnerjugend Zeltlager"
begrüßt die Teilnehmer. Im gleichen Jahr wird das Wirtschaftsgebäude
um zwei Meter verlängert und mit Bädern versehen. Durch den
Ausbau des Dachbodens kann von nun an die Jugendbildungsstätte mit
25 Personen auch im Winter belegt werden. Neben vier Schlafräumen
unter dem Dach wird im Keller eine Bibliothek und ein Kiosk eingerichtet.
1969 wird in Eigenarbeit das Zelthaus errichtet. Damit
steht ein weiterer wetterunabhängiger Raum im Zeltlager zur Verfügung.
1968 findet der erste Schulaufenthalt in der Jugendbildungsstätte
statt. Neben den Turnern entdecken auch andere Gruppen den ganz besonderen
Reiz dieser Einrichtung.
1967 ist das Jahr der großen Ereignisse: Am 22.
Juli kann mit vielen Gästen (unter anderem einer Jugendgruppe aus
Schweden) die Fertigstellung des Wirtschaftsgebäudes gefeiert werden.
Der Architekt Karl Bruch übergibt den Schlüssel des Hauses dem
Vorsitzenden des Niedersächsischen Turner-Bundes Franz Klemm. Am
Strand findet man einen Glockenstuhl und mit einer gekauften Schiffsglocke
verleiht der Fund dem Lager den bis heute bestehenden "Zeitgeist".
Eine während der Sturmflut 1962 auf die Insel gespülte Fahrwassertonne
regt immer wieder die Phantasie der Teilnehmer an: diese 40 Zentner schwere
Tonne in unserem Lager wäre die Krönung. Durch eine vier Tage
dauernde "Hau-Ruck"-Aktion kann sie aus den Dünen befreit
werden und wird im Stil der alten Ägypter ins Lager gerollt und aufgestellt.
1965 kann nach langen Verhandlungen ein Pachtvertrag
mit der Gemeinde geschlossen werden, der das existierende Waschhaus und
das Grundstück enthält. Der Grundstein für die Einrichtung
eines Zeltlagers ist damit gelegt.
1964 hat sich ein "Baltrum-Konzept" aus den
Erfahrungen der Vorjahre entwickelt und von nun an finden Zeltlager unter
Anwendung dieses pädagogischen Konzeptes statt. Die Grundidee ist
eine aktive Freizeitgestaltung "action statt gammeln", wie man
später sagte und mit Kreativität die Gruppenarbeit "alten
Stils" abzulösen.
1962 und 1963 schließen sich
zwei Lagerzeiten à 10 Tage mit je 50 Teilnehmern an. Benutzt wird
das kleine Waschhaus und die Freiduschen des Campingplatzes. Gekocht wird
natürlich im Zelt und unter freiem gespeist.
1961 Das erste richtige Zeltlager. Mit einer Gruppe von
20 Personen reisen Helmut Röthig und Lisel Eymers nach Baltrum und
der Campingbesuch des Vorjahres mauserte sich zu einem echten Zeltlager.
1960 In diesem Jahr besuchte Paul W. Eymers erstmals
den Campingplatz der Nordseeinsel Baltrum und führte hier ein Zeltlager
mit 15 Jugendlichen durch. Der erfolgreichen Lagerzeit folgte der Wunsch,
dieses in den nächsten Jahren zu wiederholen.
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